Moderner Gewerbestandort

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Wohn- und Geschäftshaus verkaufen.

Laden im Erdgeschoss, Wohnungen darüber: gemischt genutzte Häuser sind beliebt, aber schwerer zu bewerten. Der Wert steht und fällt mit den Gewerbemietern.

Kurz gesagtBei einem Wohn- und Geschäftshaus bewerten Käufer Wohn- und Gewerbeteil getrennt. Für den Gewerbeteil zählen Branche und Bonität des Mieters, die Restlaufzeit des Vertrags und wie leicht sich die Fläche neu vermieten ließe. Je sicherer dieser Teil, desto höher der Preis für das ganze Haus.

Worauf Käufer bei der Gewerbefläche achten

  • Restlaufzeit: Läuft der Mietvertrag in einem Jahr aus, rechnen Käufer mit Leerstand.
  • Mieter: Eine Apotheke oder Bankfiliale wird anders bewertet als ein junges Einzelhandelskonzept.
  • Miethöhe: Liegt die Miete über dem Markt, gilt sie als Risiko, nicht als Plus.
  • Drittverwendbarkeit: Lässt sich die Fläche auch als Praxis, Büro oder Gastronomie nutzen?
  • Umsatzsteuer: Ist zur Umsatzsteuer optiert, muss das im Kaufvertrag sauber geregelt werden.

Typische Stolpersteine

Mündliche Absprachen mit Gewerbemietern, fehlende Nachträge, eine nicht genehmigte Nutzungsänderung oder Werbeanlagen ohne Erlaubnis. Solche Punkte tauchen spätestens in der Prüfung des Käufers auf und kosten dann Preis oder Zeit. Wir sehen sie uns vorher an und klären, was sich klären lässt.

Wer kauft Wohn- und Geschäftshäuser

Häufig regionale Investoren, die ihren Markt kennen und Einzelhandelslagen einschätzen können, außerdem Family Offices und Privatanleger, die eine höhere Anfangsrendite als bei reinen Wohnhäusern suchen. In sehr guten Innenstadtlagen interessieren sich auch überregionale Käufer.